Das Pilot-Projekt!

 

Unser kleines Tierheim war von Beginn an als Übergangslösung geplant.

Zum einen, weil die knapp 300 Tiere aus dem Messi Haus unbedingt Platz brauchten. Zum anderen war es wichtig, um Erfahrungen zu sammeln.

Wir haben in den ersten zwei Jahren des kleinen Projektes viel gelernt. Es ist wichtig zu wissen, wie die Politik und die Menschen vor Ort ticken. Jetzt sind wir so weit.

Das Pilot-Projekt, ist das eigentliche Projekt, dass von Anfang an für uns wichtig war, weil nachhaltiger Tierschutz einfach mehr sein muss.

 

Kernstück wird das 1 Hektar große Gelände sein, das wir für 6300 Euro kaufen können.

Der wichtigste Teil, der dort entstehen soll, ist die Kastrationsstation und Basis für das mobile Kastrationsteam, das ebenfalls Teil des Pilot-Projekts werden soll.

1 Hunde oder Katzenpaar kann in einem Jahr im Schnitt 16 Welpen/Kitten bekommen. Das sind aus diesen Nachkommen 67000 Tiere in 6 Jahren, die durch eine Kastration nicht ins Elend geboren werden. Elend zu verhindern, bevor es entsteht, wird immer eine der wichtigsten Aufgaben im Tierschutz bleiben.

In der Basis soll es daher die Möglichkeit geben, 30-50 frisch kastrierte Tiere für 5-6 Tage zur Überwachung nach der Kastration unterzubringen. Dann werden die Tiere, insofern sie ein halbwegs sicheres Revier haben, an den Fang-Ort zurückgebracht und an Futterplätzen versorgt.

Ein mobiles Kastrationsteam, insbesondere für die kleinen Dörfer, könnte hier Millionenfaches Leid verhindern.

Aber auch die Arbeit mit den Menschen, vor allem mit jungen Erwachsenen und Kindern soll hier mehr Raum und Möglichkeiten finden. Projekte mit Schulen und Kindergärten, wie zum Beispiel die gemeinsame Gestaltung der Katzengärten mit Schulen, Aktionen wie Wildblumenwiesen für nützliche Insekten und die Gestaltung von Vogelhäusern, sind hier nur einige Möglichkeiten, Kinder und Tierschutz zu verbinden. Natürlich möchten wir hier auch verstärkt, spielerisch den richtigen Umgang mit den Tieren einfließen lassen.

Zusätzlich soll ein Bereich für Physiotherapie, Hundeschule und eine große Küche entstehen. Es gibt leider auch sehr viele arme Familien und wir möchten hier sehr gerne die Möglichkeit haben, mit den Kindern und Jugendlichen zu kochen und sehen, wo wir den einzelnen fördern können. Zusätzlich haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Freizeit hier sinnvoll zu verbringen und haben Erwachsene als Ansprechpartner bei Problemen und Sorgen.

Auch für ältere Menschen, die oft ebenfalls sehr stark von Armut betroffen sind, soll die Tür jederzeit offen stehen. Sie hätten die Möglichkeit gemeinsam zu kochen und zu essen, sodass wir hier mit zur Versorgung beitragen können.

Ob in der Nachhilfe oder Hausaufgaben Betreuung für die Kinder, das Weitergeben handwerklicher Fähigkeiten oder dem kuscheln mit den Tieren, für jeden soll die Möglichkeit bestehen, sich einzubringen oder einfach nur den sozialen Kontakt zu suchen.

Ohne die Gesellschaft zu erreichen, kann sich die Situation nicht verbessern. Das Pilot-Projekt soll nicht nur eine Auffangstation für Tiere werden, sondern ein soziales Zentrum, fest eingebunden in die Gesellschaft als wichtiger Bestandteil der Gemeinde.

Die Möglichkeiten in einem solchen Projekt sind vielfältig und fast unbegrenzt.

Wir stehen in Kontakt mit mehreren Firmen für Solaranlagen, denn auch hier möchten wir gerne so Umweltschonend und autark wie möglich arbeiten,

Gemeinsam können wir mehr tun als zu Retten und Vermitteln. Für die Tiere, die Menschen und die Umwelt. Nachhaltigkeit hat viele Facetten und wir möchten sie alle miteinander verbinden.

Wir stehen in Kontakt mit mehreren Firmen für Solaranlagen, denn auch hier möchten wir gerne so Umweltschonend und Autark wie möglich arbeiten,

Gemeinsam können wir mehr tun als zu Retten und Vermitteln. Für die Tiere, die Menschen und die Umwelt. Nachhaltigkeit hat viele Facetten und wir möchten sie alle miteinader verbinden.

 

 

Dir gefällt unser Projekt und du möchtest unterstützen? Werde Teil unserer ArtgerechtSozial Familie.

Wenn du Fragen oder Anregungen hast, dann freuen wir uns sehr auf deine Nachricht.

 

Regelmäßige Berichte findest du auf Instagram und Facebook unter @Artgerechtsozial