Jahresbericht 2021

 

Neben der Pandemie die sich weiterhin durch alles zieht, soll auch dieses Jahr nicht einfach werden.

 

Das wohl schlimmste Ereignis ist der Brand bei Nina, der Frau die so viele Tiere gehortet hat und deren wahre Absichten wir gegen Ende 2020 sehen konnten.

 

Das Haus brennt vollständig, wie viele Tiere darin waren, weiß niemand, wir schätzen um die 50, vielleicht auch mehr, keines überlebt, statt die Tiere aus dem Rauch zu bringen, versucht Nina ihr Handy zu retten.

 

Wir werden benachrichtigt und fahren sofort mit Boxen und Ausrüstung hin, denn zumindest die Tiere um  das Haus haben teilweise überlebt.

 

Weder wir noch der Tierarzt darf zu ihnen, die Polizei hilft nicht,

 

Wir müssen ohne die Tiere gehen, intensivieren aber unsere Bemühungen um den Rest zu holen.

 

Eine Woche später, unter Polizei Schutz gelingt es endlich.

 

26 Tiere können wir mit nehmen, 5 müssen wir dort lassen, Nina sagt das sind ihre privaten Tiere und uns fehlt die rechtliche Handhabe diese auch zu befreien..Einige Tiere sind schwach und krank, alle müssen sofort zum Tierarzt. Ein kleines Mädchen schafft es trotz aller Bemühungen nicht. Die Wut auf Nina und die Behörden ist groß, weiterhin bleibt die Situation angespannt.

 

Wir bauen einen neuen Zwinger mit 100 qm um die Tiere besser zu verteilen.

 

Mittlerweile vermitteln wir sehr gut vor Ort, so das wir einen ständigen wechsel haben, achten aber darauf das kein Zwinger überfüllt ist und die Tiere miteinander gut aus kommen. Alle Tiere dürfen täglich in verträglichen Konstellationen auch frei auf dem Gelände laufen, uns ist es wichtig das die Tiere Abwechslung haben und toben können, das macht den Alltag mit so vielen wesentlich entspannter für alle. Auch die große voll Isolierte Katzen Voliere ist fertig. Vorne können wir diese komplett öffnen oder an sehr kalten Tagen mit dem Sonnen Dach schließen.

 

Der Rückhalt in der Bevölkerung wächst spürbar, wir können auch das Budget zur Kastration verdoppeln bei der Stadt.

 

Ebenfalls erreichen wir zum ersten mal auch in Rivne, der nächst größeren Stadt zu uns ein solches Budget.

 

Wir machen Schritte voran, auch wenn es schwierig bleibt, konnten wir uns Respekt verschaffen und werden jetzt ernst genommen von der Stadt und der Polizei. Ein wichtiger Schritt Richtung Zukunft.

 

 

 

Einahmen/ Ausgaben für das Jahr 2021

 

Ideeller Bereich

 

Mitgliedsbeiträge                   2848,00 Euro

Erhaltene Spenden                10192,77 Euro

Einnahmen Patenschaften   1650,00 Euro

Öffentlichkeitsarbeit             -100,00 Euro

Kosten Internet Auftritt        -128,00 Euro

Verwaltungskosten                -205,49 Euro

Nebenkosten Geldverkehr    -372,65 Euro

 

Einnahmen                             13884,63Euro

 

Vermögensverwaltung

Ehrenamtspauschale            -720,00 Euro

 

Zweckbetrieb

 

Tierheim UK/Material             -4221,24 Euro

Tierarztkosten UK                  -5050,00 Euro

Tierarztkosten DEU                 -3756,66 Euro

Betriebskosten Tierheim UK  -2250,00 Euro

Tierfutter DEU                             -269,21 Euro

 

Ausgaben                                    -15547,11 Euro

 

Geschäftsbetrieb

 

Erlöse Flohmarkt                             0,00 Euro

Darlehen                                    4000,00 Euro

Rückzahlung                            -1000,00 Euro

 

Einnahmen Gesamt                 14690,77 Euro

Ausgaben Gesamt                  -17073,25 Euro 

 

Jahresfehlbetrag/Abschluss  -2382,48 Euro (Stand 31.12.2021) ( Kontostand aktuell Minus 3000 Euro offenes Darlehen)

Verwaltungskosten Gesamt    -1526,14 Euro 10%

 

Verwaltungskosten sind alle Nebenkosten die nicht direkt für den Zweck des Vereins eingesetzt werden, aber für die Funktion des Vereins leider unvermeidbar sind. Dazu zählen Ausgaben für Webseite, Flyer, Gebühren für Überweisungen, Büro Bedarf, Personalkosten, Versandkosten (zum Beispiel Verträge usw.) also Kosten die zum Beispiel nicht direkt für Futter oder Tierarzt eingesetzt werden.

Das bedeutet das wir im Jahr 2020 90% eurer Spenden direkt und unmittelbar eingesetzt haben.

Einige Verwaltungskosten lassen sich leider nicht vermeiden um den Betrieb des Vereins aufrecht zu erhalten, wir arbeiten mit 10% hier sehr niedrig im Vergleich zu anderen Vereinen wo diese Kosten bis zu 35% und mehr aus machen. Wir haben in diesem Jahr eine leichte Steigerung zu 2020, was vorallem an der Anschaffung eines kleinen Info Standes liegt. Dennoch versuchen wir weiterhin so sparsam wie möglich auch in diesem Bereich zu arbeiten.